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Gedichte

11
Sep
2009

Worte

Worte haben so viel Macht,
benutz sie niemals unbedacht.

Worte, ohne Gedanken gesprochen,
haben schon manches Herz gebrochen.

Worte, in tiefer Liebe gesagt,
haben es wieder gut gemacht.

Worte, mit einem scharfen Ton,
sind heute viel zu oft der Lohn.

Worte, die besänftigen und versöhnen,
können oft das Leben verschönen.

Worte, die in Hass zerfliesen,
haben schon manche Seele zerissen.

Worte, voller Überzeugung gesprochen,
haben so manche Zweifel gebrochen.

Worte können gutes und schlechtes tun,
darum lass sie manchmal ruh´n.

Worte können zerstören und auch heilen,
darum überlege, anstatt zu eilen.

Worte haben so viel Macht,
benutz sie niemals unbedacht.

18
Feb
2009

Du

Schlaflos lieg ich in der Nacht,
hab über so vieles nachgedacht.
Meine Träume, mein Leben, wohin soll ich gehen?
Kann dein Gesicht im Dunkeln sehen.

In Gedanken war ich so oft bei dir,
das Schicksal trieb dich zurück zu mir.
Wir sind so verschieden und doch uns so nah,
warum seh ich in dir trotzdem Gefahr?

Weil du meine Gefühle, meine Gedanken liest,
weil du durch die Fassade siehst?
Du berührst mich wie kein andrer zuvor,
doch irgendwie hab ich Angst davor.

Diese Vertrautheit, wo kommt sie her?
Warum fällt sie mir so schwer?
Du durchdringst meine Mauer, täglich ein Stück,
doch was bleibt am Ende noch zurück?

Viel zu schnell warst du mir viel zu nah,
und bist du dann morgen immer noch da?
Du gibst nicht auf, scheinst mich zu verstehen,
dein Gesicht kann ich wieder sehen.

Du reichst mir die Hand, ein Lächeln im Gesicht,
du bleibst mir nah, du gehst noch nicht.
Ich spüre die Wärme, das Vertrauen, das Glück,
ich geh weiter nach vorn und schau nicht zurück...

18
Jan
2009

Neuanfang

Schau in meine Augen,
schau in mein Gesicht.
Du siehst den Schmerz
und die Tränen nicht.

Schau in meine Gedanken,
schau in meine Welt.
Du verstehst mich nicht,
siehst nicht, was mich hält.

Schau in mein Leben,
schau in mein Glück.
Du erreichst es nicht,
ich komm nicht zurück.

Schau nur mein Lachen,
schau mich an.
Ich habe mich gefunden,
mein Leben in der Hand.

Schau meine Tränen,
schau mein Schmerz.
Sie sind getrocknet,
geheilt mein Herz.

Schau meine Hoffnung,
schau meinen Mut.
Ich bin glücklich,
es geht mir gut.

31
Dez
2008

Mein Weg

Gehe den Weg, den du begonnen,
suche nicht nach Glück, das zeronnen.
Nimm die Hoffnung, das Lachen, das Glück,
kehre in deine Welt zurück.

Hebe den Kopf, sei stolz und voll Mut,
glaube an dich und alles wird gut.
Schritt für Schritt, so wird es gehen,
das Schöne und Gute mußt du sehen.

Halte nicht mehr fest an schlimmen Tagen,
denn neue Schritte mußt du wagen.
Voll Zuversicht und Freunde beschreite ihn nun
den neuen Weg, den alten laß ruh´n.

Beschütz nicht die Finternis, beschütze das Licht,
sieh der Herausforderung ins Gesicht.
Lache ihn an, jeden neuen Tag,
egal, was er auch bringen mag.

Geh weiter den Weg, es wird alles gut,
spüre die Hoffnung, das Lachen, den Mut.
Wärme dein Herz mit Freude und Glück,
sieh nicht so oft ins Dunkel zurück.

Ein neues Jahr beginnt heute Nacht,
spürst du auch jetzt schon seine Macht?
Spürst du die Kraft, die in ihm liegt,
und alles in neue Bahnen bringt?

So gehe ich nun mit Friede und Glück,
ich hebe den Kopf und seh nicht zurück.
Mein Weg liegt vor mir, ich kann ihn verstehen,
und endlich kann ich mein Leben sehen!

15
Dez
2008

Sternenkind

Sternenkind, weine nicht,
sieh hinter den Schatten auch das Licht.
Sieh die Hoffnung, sieh das Glück,
es kehr auch einst zu dir zurück.

Sternenkind, fürchte dich nicht,
sieh hinter der Angst auch das Licht.
Sieh das Lernen, sieh das Bestreben,
auch du wirst einst wieder leben.

Sternenkind, verzweifle nicht,
sieh hinter der Hoffnungslosigkeit auch das Licht.
Sieh den Glauben, sieh das Vertrauen,
darauf kannst du immer bauen.

Sternenkind, verstumme nicht,
sieh hinter der Sprachlosigkeit auch das Licht.
sieh den Morgen, doch auch die Nacht,
zu viele dunkle Stunden verbracht.

Sternenkind, komm nun zur Ruh,
schließe beide Augen zu.
Sieh das Licht, die Hoffnung, das Glück
und kehre endlich zu dir zurück...

25
Nov
2008

Verwirrungen

Allein in der Dunkelheit, allein in der Nacht,
die Sehnsucht greift nach mir mit all ihrer Kraft.
Die Sterne, der Mond sie leuchten soll hell,
das Licht blendet mich, es ist viel zu grell.
Ich wende mich ab, in die Dunkelheit hinein,
so will ich es, so soll es sein.

Lebe die Dunkelheit, verdränge den Schmerz,
es schmerzt in der Seele, zerreißt mir das Herz.
Wende mich ab, allein und verloren,
doch ist in mir auch Hoffnung geboren.
In mir ist Leben, in mir ist Kraft,
neuer Mut immer wieder erwacht.

Greife nach dem Stern, den einen allein,
er soll mein Begleiter, mein Licht wird er sein.
Gefühle so widersprüchlich, Gedanken so wirr,
so lebe ich im Jetzt und Hier.
Ich finde zu mir zurück, Schritt für Schritt,
ich weiß, dass es mich da irgendwo noch gibt.
So vieles verloren, so vieles verletzt,
so vieles durch falsches hab ich ersetzt.

Kein Spiel mehr, kein Schweigen, so soll es sein,
ich bin hier und ich bin nicht allein.
Ich werde es finden, meinen Weg und mein Leben,
ich werde mir selbst und den andren vergeben.
Mein Leben liegt in meiner Hand,
ich steh nicht mehr mit dem Rücken an der Wand.
Den steinigen Weg werde ich gehen
und alles eines Tages verstehen...

16
Okt
2008

Liebe

Liebe ist Leben, Liebe ist Glück,
Liebe holt viele ins Leben zurück.
Liebe ist Hoffen und auch Vertrauen,
Liebe ist auf den Anderen bauen.

Mit dir könnte Liebe all dies sein,
mit dir wär mein Herz nicht mehr allein.
Mit dir in neue Welten fliegen,
mit dir alles neu erleben.

Siehst du die Sterne, siehst du den Mond?
Zeig mir, wo die Liebe wohnt.
Halt mich fest, lass mich nicht mehr los,
meine Sehnsucht nach dir ist so groß.

Hinter dem Regenbogen wartet das Glück,
komm mit mir, hol es zurück.
Wir lassen alles hinter uns, gehen allein,
einfach um beieinander zu sein.

Du bist in meinen Träumen, in meinem Herz,
spürst du ihn auch, dieses süßen Schmerz?
Ich denke an dich, bei Tag und bei Nacht,
was hast du bloß mit mir gemacht?

Die Sonne scheint, wenn du bei mir bist,
wenn du für mich die Welt vergisst.
Du hältst mich fest und bist mir nah,
Liebe ist so wunderbar…


(nein, es gibt keinen neuen Mann in meinem Leben, aber ich wollte mal ein positives Gedicht schreiben ;))

15
Okt
2008

Neues Leben

Gefangen in Träumen,
in Sehnsucht verloren,
nach Liebe suchend,
in Hoffnung geboren.

Unter Tränen lachend,
die Zukunft sehen,
Vertrauen lernen,
und Glück verstehen.

Eine Türe schliessen,
neue Wege gehen,
ein Fenster öffnen,
Gefühle verstehen.

Die Schmerzen vergraben,
ganz tief in mir drin,
Enttäuschung überwinden,
und verstehen den Sinn.

Dem Schicksal sich beugen,
offen und frei,
heut beginnt dein Leben,
und gestern ist vorbei!

14
Okt
2008

Der Eine

Gibt es den Einen, der mich versteht?
Gibt es den Einen, der zu mir steht?
Aus Fehlern lernen und Fehler verstehen,
und trotzdem immer das Gute sehen.
Auf Liebe hoffend, auf Vertrauen und Glück,
das ist ein Schritt ins Leben zurück.
In Sehnsucht verloren, in Träumen gelebt,
und keiner, der mich wirklich versteht.
Umgeben von Menschen und trotzdem allein,
das kann nicht alles gewesen sein...

Ich sehe den Mond, sehe die Sterne,
sie leuchten für mich in weiter Ferne.
Sie geben mir Hoffung, geben mir Mut,
am Ende wird doch alles wieder gut.
Es gibt den Einen, der mich versteht,
es gibt den Einen, der zu mir steht.
Ich weiß nicht wo und ich weiß nicht wann,
doch ich werde es wissen, irgendwo und irgendwann...

3
Okt
2008

Danke

Von einer ganz, ganz lieben Freundin hab ich zur Aufmunterung ein Gedicht bekommen. Es ist von Erich Fried und einfach wunderschön!!! Nochmal DANKE!!!


Dich

Dich
dich sein lassen
ganz dich

Sehen
daß du nur du bist
wenn du alles bist
was du bist
das Zarte
und das Wilde
das was sich losreißen
und das was sich anschmiegen will

wer nur die Hälfte liebt
der liebt dich nicht halb
sondern gar nicht
der will dich zurechtschneidern
amputieren
verstümmeln

Dich dich sein lassen
ob das schwer oder leicht ist?
Es kommt nicht darauf an mit wieviel
Vorbedacht und Verstand
sondern mit wieviel Liebe und mit wieviel
offener Sehnsucht nach allem -
nach allem
was du ist

Nach der Wärme
und nach der Kälte
nach der Güte
und nach dem Starrsinn
nach deinem Willen
und Unwillen

nach jeder deiner Gebärden
nach deiner Ungebärdigkeit
Unstetigkeit
Stetigkeit

Dann
ist dieses
dich dich sein lassen
vielleicht
gar nicht so schwer